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EAI (Enterprise Application Integration)

ist eine IT-Infrastruktur in Form einer Middleware zur Kopplung von IT-Systemen, meist betriebswirtschaftlicher Systeme, wie z.B. ERP (Enterprise Resource Planning), SCM (Supply Chain Management), CRM (Customer Relation Management) und eCommerce-Software (Web-Shops).

EAI ermöglicht IT-Systemintegration mit hoher Flexibilität, leichter Erweiterbarkeit sowie einfacher Änderung des Arbeitsablaufes (workflow) und von Geschäftsprozessen und -abläufen.

EAI kann eine Grundlage für Portale, SOA (Service Oriented Architecture), BPI (Business Process Integration) und RTE (Real-time Enterprise) Applikationen bilden.

Vorteile für den Anwender:

· Geringere Kosten durch vermehrte Automation, weniger Fehler, verkürzte Bearbeitungszeiten, verbesserte Zusammenarbeit und flexiblere Prozesse.

· Mehr Möglichkeiten durch die einfach einzurichtenden Verknüpfungen. die neue und flexibel änderbare Nutzungsmöglichkeiten und Funktionalitäten eröffnen.

· Werden gleiche Daten (z.B. Kundendaten) mehrfach, also redundant, gespeichert, entstehen Inkonsistenzen. Per EAI werden Daten ausgetauscht und gemeinsam benutzt (Datenintegration).

· EAI ermöglicht die Kopplung unterschiedlichster Softwaresysteme von verschie- denen Herstellern. Man ist nicht gezwungen, sich auf nur einen Hersteller festzulegen.

· EAI vereinfacht den Austausch einzelner Softwareprodukte, z.B. durch ein neues Release oder durch Software eines anderen Herstellers. Da die Kommunikation mit anderer Software über die zentrale EAI-Middleware läuft und dort nur ein Adapter angepasst werden muss.

· EAI ermöglicht die fortgesetzte Benutzung und Einbindung von Legacy-Systemen, ohne dass aufwändiges Software Reengineering, Reverse Engineering und Reimplementierung notwendig werden.

· EAI ermöglicht eine modulare Zusammenstellung der Geschäftsprozesse und -abläufe und vereinfacht so Änderungen, was zu besserer Geschäftsprozess- optimierung und leistungsfähigeren Abläufen führt.

Technische Vorteile

· Veringerte Komplexität durch weniger Schnittstellen
Bei n Softwaresystemen und vollständiger Integration wären bei Punkt-zu-Punkt-Verbindungen im Extremfall n * (n-1) / 2 Verbindungen (und doppelt so viele Schnittstellen) erforderlich. Ein EAI-Bus oder ein Middleware-Layer reduziert die Zahl der notwendigen Verbindungen auf n. Dadurch reduziert sich der Erstellungs-, Administrations- und Wartungsaufwand.

· Trennung von Geschäftslogik und Schnittstellenprogrammierung
Die Modellierung der Geschäftslogik ist unabhängig von der Programmierung der Schnittstellen.

· Flexibilität, Wiederverwendbarkeit und Nutzung von Standards
Der modulare Aufbau und das standardisierte Vorgehen erlauben agiles Handeln.

· EAI als Ausgangsbasis für Portale
Portale zur GUI-Integration sind einfacher einzurichten, wenn eine EAI-Infrastruktur vorliegt. Portale sind Webanwendungen, in der Inhalte, Dienste und Funktionen integriert werden. Portale werden per Webbrowser benutzt und benötigen keine Installation beim Anwender. Hier sind mit Portal nicht einfache Eingangswebseiten gemeint, die lediglich zu einem größeren Angebot an Informationen führen, sondern Portale im engeren technischen Sinn. Diese Portale basieren auf einem Portal Server und präsentieren verschiedene Anwendungsprogramme in einzelnen Fenstern (Portlets) in einer einheitlichen Webanwendung. Dabei ergeben sich Vorteile wie einheitliche Bedienung, Single-Sign-on, anwendungsübergreifende Suchfunktionen, einfach einzurichtende Kommunikation und Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Anwendungen und Daten sowie benutzerspezifische Anpassung (Personalisierung).

  • EAI als Ausgangsbasis für B2B, SCM, CRM, eCommerce und Extranet
    Automatisierte Business-to-Business-Kommunikation, Supply Chain Management, Customer Relationship Management und integrierte Prozessketten über Unternehmensgrenzen hinweg setzen vereinheitlichten Zugriff auf viele verschiedene Daten und Funktionen voraus.
  • EAI als Ausgangsbasis für SOA, BPI und RTE
    Moderne IT-Strategien wie SOA (Service Oriented Architecture), BPI (Business Process Integration) und RTE (Real-time Enterprise) benötigen EAI.
  • EAI zur IT-Kopplung nach Fusionen
    M&A (Mergers & Acquisitions) erforderen Kopplungen vorher getrennter IT-Systeme. EAI ermöglicht dabei ein schrittweises Vorgehen bei laufendem Betrieb